Bulle bestätigt: ACAB!
Ein nettes Interview bei gulli mit einem Mitglied des BAG Kritischer PolizistInnen. Part 1 ist für die Tonne, Part 2 allerdings sehr zu empfehlen (Part 3 hab ich noch nicht gelesen), ausser es wächst einem direkt Schaum vor dem Mund, wenn man Demokraten demokratische Lösungsansätze formulieren sieht. Wenn man das abstrahiert, ist es nämlich recht interessant.
Und das ein Bulle mal Gewalt gegen Bullen kleinredet und dafür die Gewalt seiner Kolleg_innen hervorhebt, ist auch eher selten:
Versuchter Mord? – Mit Verlaub, ich arbeitete in einer Mordkommission: Die Grenze zum versuchten Mord könnte eher überschritten sein, wenn für den Nahkampf geschulte Beamte mit aller Gewalt einen Schlagstock ins Gesicht oder auf den Hinterkopf schlagen, übermotivierte Uniformträger Menschen bei willkürlichen Festnahmen mit aller Wucht den Kopf auf den Asphalt schlagen. Oder was ist mit dem doppelten Schädelbasisbruch einer flüchtenden Demonstrantin, weil sie von hinten den Schlagstock über den Kopf gezogen bekam? Tod oder Behinderung dürfen nicht einfach in Kauf genommen werden. Kürzlich erhielt ein Polizeiopfer 100.000 Euro Schmerzensgeld. Er ist für immer querschnittsgelähmt.
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Homophob? Niemals!
Theo Zwanziger, seines Zeichens Präsident des deutschen Fußballbundes, sieht sich bemüßigt zum Thema „Homophobie im Fußball“ ein wenig was zu erzählen. Und was kommt dabei raus? Fast richtig. Nicht nur Homophobie, auch noch Rassismus:
Wer kennt ihn nicht, den toleranten Westen, und demgegenüber die Barbarenhorden von sonstwoher. Vllt. meinte er aber auch einfach nur Frankreich und insbesondere seinen dortigen Kollegen Jean-Pierre Escalettes:
Aber alles halb so wild, denn da ist man sich einig: Homosexuelle im Fußball sind sowieso eine Randerscheinung, denn:
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Sich gegenseitig dissen ist ja quasi Szenesport innerhalb der radikalen Linken; aus Langeweile bin ich heute auf zwei ältere Artikel gestoßen, in welchen sich mehr oder minder kritisch mit der (damaligen) antifaschistischen aktion hannover [aah] „auseinandergesetzt“ wird. Die entsprechenden Textstellen poste ich deshalb mal, angefangen mit einem Auszug aus einem Text der mittlerweile aufgelösten Gruppe Bad Weather aus Hamburg, erschienen in der Phase 2.14 im Zuge der dortigen Antifa-Debatte:
Unser aller Lieblingszentralorgan der antideutschen Bewegung, die Bahamas, hat sich ebenfalls mal rangemacht:
(via 118)
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Am 30.01.2010 ist eine Studierendendemo in Frankfurt, mit ausnahmsweise sogar mal recht erträglichem Aufruf. Karten gibts vermutlich bei eurem Asta. Zur Dokumentation der Aufruf des sozialrevolutionären Bündnisses:
Alles für Alle! – Für die soziale Revolution!
Für den 30.01.10 ruft das Protestplenum Frankfurt zu einer bundesweiten Demonstration unter dem Motto „Die Uni gehört allen – Unser Leben in unsere Hände!“ auf. Auch das sozialrevolutionäre & antinationale Krisen-Bündnis Frankfurt ruft zur Beteiligung an der Demonstration auf.
Denn nicht nur im Bildungswesen, an Schulen, Hochschulen und Kitas ergreifen die Menschen in den letzten Jahren die Initiative, gehen auf die Straße oder besetzen Gebäude, um gegen die von ihnen als bedrückend empfundenen Verhältnisse anzukämpfen. Auch Auszubildende, Hartz IV-Empfänger_innen, Arbeiter_innen, Umweltschützer_innen und Migrant_innen kämpfen gegen das Fortbestehen einer Welt, die vor allem Verlierer_innen kennt.
Oftmals bleiben diese Kämpfe in ihren Forderungen und Aktionen aber in der Logik des Kapitals gefangen. So lassen sich viele Forderungen der Studierenden im aktuellen Bildungsprotest als Belehrung der Herrschenden lesen. Diese zielt häufig nur darauf, eine „bessere“ Form, wie die Ware Arbeitskraft noch effizienter für den Standort Deutschland ausgebildet werden könne, einzufordern. Und auch in den Arbeitskämpfen wird oftmals betont, dass man als Arbeiter_in doch im gleichen Boot sitze wie die Kapitalist_innen. In dieser Logik erscheinen auch Lohnkürzungen, um wenigstens den Arbeitsplatz zu erhalten, als angemessen.
Auf diese Art zu denken und zu „kämpfen“ werden wir uns nicht einlassen!
Wir wollen die Abschaffung der Lohnarbeit und nicht nur höhere Löhne. Eine von Kapitalinteressen und Herrschaft freie Bildung, Forschung und Lehre und nicht nur eine kostenlose Ausbildung. Eine Stadt, die für mehr als nur zum arbeiten und konsumieren da ist. Eine Gesundheitsfürsorge, die sich am Wohlergehen und den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet und nicht an deren Produktivität und Verwertbarkeit.
Denn, dass ein gutes Leben für alle möglich ist, zeigt bereits der Widerspruch von prall gefüllten Warenhäusern, Lagerräumen, Apotheken und den zahllosen Hungernden, Leidenden und Kranken dieser Welt.
Die Veränderung der bestehenden Verhältnisse und die Ausrichtung der Welt am Wohl der Menschen wird sich sicher nicht durch Appelle an „Vater Staat“ oder die „Segnungen“ des Marktes erreichen lassen.
Der Zurichtung für den Standort und dem Ausschluss aus gesellschaftlichen Prozessen haben wir den solidarischen Kampf um Selbstbestimmung und Aneignung entgegen zu setzen – überall dort, wo er geführt werden muss und immer mit der Perspektive auf eine ganz andere Wirklichkeit, jenseits von staatlichen und ideologischen Zwangskollektiven und den Sachzwängen einer kapitalistisch organisierten Wirtschaft.
Unser Leben in unsere Hände!
Darum: Für die soziale Revolution!Beteiligt euch an der bundesweiten Studiedemo am 30.01.10.
14 Uhr – Bockenheimer Warte
Mobilisierungsvideo Demonstration Bildungsstreik Frankfurt am Main „Die Uni gehört allen“ from memo perez on Vimeo.
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Tags:acab, student_innen, uni




